„Innovation matters.“ Indikatoren zum Salzburger Innovationssystem

Neben den beschriebenen Lebensqualitätsindikatoren werden im Projekt auch Indikatoren für regionale und betriebliche Innovation im Bundesland Salzburg analysiert. Entsprechend einer etablierten Definition aus dem Oslo Handbuch der OECD, wird Innovation dabei als „implementation of a new or significantly improved product (good or service), or process, a new marketing method, or a new organizational method in business practices, workplace organisation or external relations“ verstanden.

Um als eine solche zu gelten muss eine Innovation zwar neu für das Unternehmen, nicht aber zwingend auch neu für den Markt sein. Auch ist es unerheblich, ob diese Neuerung vom Unternehmen selbst oder von Dritten entwickelt wurde. Diese Definition stellt die Standardempfehlung der OECD zur statistischen Erfassung von Innovationen dar. Während die erste Auflage des Oslo-Handbuchs noch auf technologische Produkt- und Prozessinnovationen beschränkt war, wurden in der zweiten Auflage bereits Dienstleistungsinnovationen berücksichtigt und der Innovationsbegriff in der aktuellen Auflage auch auf nichttechnische Neuerungen, also Marketinginnovationen und organisatorische Innovationen, ausgedehnt.

Neben der Analyse der betrieblichen und regionalen Innovation wirft das Projekt auch einen konkreten Blick auf die Voraussetzungen und die Innovationsfähigkeit im Wirtschaftszweig Tourismus. Das Bundesland Salzburg mit der Stadt als Städtereisedestination und dem Salzburger Land als Urlaubsregion, weist in den letzten Jahren stets Zuwachsraten im Tourismus auf. Dabei kommt der Innovationsintensität und dem Innovationsverhalten der regional ansässigen Unternehmen eine Schlüsselrolle zu. Auf Basis unterschiedlicher Indikatoren-Systeme wird daher die betriebliche Innovationsfähigkeit in der Salzburger 4*- und 5*-Hotellerie analysiert.